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Eine Wandlung vom Arbeitspferd zum beliebten Freizeit- und Sportpferd machte der Westfale durch. Ursprünglich mit Einkreuzungen von Norfolks, Hackneys und Anglonormannen als Arbeitspferd gedacht. Aber auch das Militär zeigte an dieser ruhigen und etwas behaglichen Pferderasse Interesse. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts fanden weitere Einkreuzungen hauptsächlich mit Oldenburgern statt. Ab 1904 wurden das westfälische Zuchtbuch eröffnet, ein wichtiges Kriterium für die Pferde ist, das dass Fohlen in Westfalen geboren sein muss und die Mutter dort schon im Zuchtbuch eingetragen ist. Einen Zuchtrichtungswechsel erlebte der Westfale noch einmal 1920, als Hannoveraner eingekreuzt wurden zu dem auch noch etwas Vollblut hinzu kam.
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