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Bei keiner anderen Pferderasse wie dem Oldenburger wirkten so viele andere Rassen mit. Es seien nur die bekanntesten hier genannt wie die Friesen, das engl. Vollblut, der Hannoveraner, Normannen, Spanier, Neapolitaner sowie dem Cleveland Bai. Die Rasse der Oldenburger ist heute die grösste unter den deutschen Warmblütern. Seinen Ursprung hat diese Pferderasse aus der Grafschaft Oldenburg im östlichen Niedersachsen und geht bis in das 16. Jahrhundert zurück auf den Grafen Anton Günther von Oldenburg, der die Kutschpferdzucht seines Vaters übernahm. Er kreuzte Hengste aus Spanien und Neapel mit Stuten aus der einheimischen Region. Das dadurch entstandene hohe Niveau eines großen,schweren ,knochigen trotzdem eleganten Kutschpferd wurde so bis zur 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in allen angrenzenden Ländern mit Erfolg verkauft. Die erste amtliche Hengstkörung fand 1820 in Oldenburg statt, aber erst im Jahre 1861 wurde das Stammregister eingeführt. Im 19. Jahrhundert glichen sich die Zuchtverbände Oldenburg und Ostfriesland immer weiter an und vereinten 1923 ihre Stutbücher zum ,,Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes’’. Erst nach dem 2. Weltkrieg setzte man zur Zucht fremdes Blut ein, dadurch verlor sie ihre Schwere und ihre Arbeitskraft wurde dabei zum Sportpferd, das sowohl als Reitsport sowie in der Dressur seinen Platz gefunden hat. Es gibt aber noch immer einen Restbestand an sogenannten Alt- Oldenburger, die von wenigen Liebhabern wieder gezüchtet werden.
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