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Die letzten Wildpferde auf dem amerikanischen Kontinent leben in Reservaten im Westen der USA.Mustangs stammen von den Pferden der spanischen Eroberer - den Konquistatoren- ab. Sie führten die Pferde wieder auf diesen Kontinent, wo sie schon ausgestorben waren. Sie haben heute wieder zu einer halbwilden Lebensweise gefun- den. Der Begriff Mustang entstammt einer Verballhornung, des spanischen Begriffes ,,mesten’’ der übersetzt lautet soviel wie ,,herrenlos’’ oder ,,Vagabund’’. Als die Spanier im 16. Jahrhundert an der Küste Mexicos landeten kannten die dort lebenden Menschen keine Pferde mehr, sie waren schon weit vorher ausgerottet worden. Eine anfängliche Angst vor den Pferden (erst hielten sie Reiter und Pferd für ein Geschöpf) wandelte sich bald und die Indianer erkannten in dem Pferd ein geeignetes Trage - Reit- und Kampftier. Bis dahin kannten sie nur den Hund als Lastentier, schnell löste das Pferd den Hund ab, war man doch ungleich schneller mit dem Pferd unterwegs.Sie tauschten oder stahlen eine genügend große Anzahl von Pferden und begannen sie zu züchten. Aus den hervorgegangenen Pferden suchten sie sich die Besten heraus und ließen die anderen wieder frei. Diese bildeten kleine Herden, deren Wandergebiete sich bis an die Grenze von Canada erstreckten. Als im 19. Jahrhundert der ,,Wilde Westen’’ vom ,,weissen Mann’’ erobert wurde nahm man den Indianern die Pferde weg, zum einen Teil um Ihren Widerstand zu brechen und zum anderen, um mögliche Aufstände im Keim zu ersticken. Somit bekamen die Cowboys eine Möglichkeit den Mustang für sich zu endecken. Einen Pluspunkt kann der Mustang verbuchen, er hat ein gutes Gespür für die Arbeit mit Rinder und verfügen über das Wissen über den Zusammenhalt einer Rinderherde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand an Mustangs auf etwas 1 Million Pferde geschätzt, wobei den größten Teil Wild lebende Herden ausmachte. In den darauffolgenden Jahren nahm der Bestand stark ab, da man den Mustang verstärkt auch als Nahrungsquelle nutzte. In den 60-iger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde durch die Regierung ein Schutzprogramm gestartet, das noch immer läuft. Dadurch leben jetzt ungefähr 40000 Mustangs frei in Reservaten zwischen Kalifornien und Idaho. Die Herdenstärke liegt ungefähr bei 15 - 20 Pferden. Geführt werden sie durch einen einzigen Hengst, der Gefahren und andere Hengste von der Herde fern hält.
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