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Diese Rasse entstand im 16. Jahrhundert im Gestüt Lipica im damaligen Gebiet Östereich - Ungarns. Zu den Vorfahren der Lipizzaner gehören die Karstpferde, die aus der Karstlandschaft bei Triest stammen. Um das Jahr 1580 war die Hohe Schule an den Königshöfen Europas sehr beliebt, man brachte andalusische Hengste nach Lipica und kreuzte mit den dortigen Stuten. Man kreuzte im Laufe Dreier Jahrhunderte weitere Rassen ein, drei der wichtigsten sind die Neapolitaner, der Kladruber und der Friedrichsborger. Der Versuch die Lipizzaner mit arabischem Blut zu verbessern führte im 19. Jahrhundert nicht zum gewünschtem Erfolg. Im Gegenteil, die Rasse verlor zunächst alle ihre Typischen Besonderheiten. Während der napoleonischen Kriege wurden die Pferde von Lipica nach Ungarn gebracht. Nicht zuletzt wegen dieser Maßnahme findet man dort noch sehr viele Nachkommen. Und wieder ein Krieg führte zur Verlegung der Zucht. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Zucht in den kleinen Österreichischen Ort Piber bei Graz verlegt. Die Lipizzaner vereinen Klugheit und Schönheit. Sie zeichnen sich durch ein besonders gutes Gedächtnis aus, haben aber Ihr Temperament behalten. Lipizzaner werden leicht 30 Jahre und Älter.
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