|
Die Kastanienfarbene Stute
Da ist die kastanienfarbene Stute,
ihre Mähne und Beine sind schwarz wie die Nacht.
Sie tänzelt auf ihren zierlichen Beinen um mich herum.
Der Wind zerzaust ihr Mähne und mir das Haar. Und Sie?
Sie tanzt um mich herum...
Steigt, gibt leise Vergnügte Töne von sich.
Ihr Körper biegt sich bei jedem ihrer hohen Sprünge
Es ist eine Freude ihr zuzusehen
Und auch ihr macht es Spaß, sie scheint die
Aufmerksamkeit zu genießen
Hin und wieder stupst mich die weiche Nase sanft an.
Vorsichtig setze ich mich auf das Gras zu unseren Füssen
Es klingt fast so als ob sie kichert...
Und leise schnaubt sie mir ins Ohr...
Vergnügt springt dieses zierlich gebaute Wesen um mich herum
dann bleibt sie plötzlich stehen und schaut zu mir hier sitzend herab
sie blickt mich einfach nur an... mehr nicht.
Dann hebt sie ein Bein nach dem anderen und schreitet Stolz
Mit erhobenen Hauptes zu mir heran.. sie verwirrt mich..
Nun plumpst der Kopf auf meine Schulter herab,
und sie beginnt Sanft an mir zu knabbern, sie reibt
ihr Kopf an meiner Brust, wiehert verwegen und
beginnt mit den Hufen zu scharren.
Es dauert eine Weile bis ich verstehe...aber dann
Klettere ich doch rauf.
Ein komisches Gefühl so weit oben, ohne den Boden unter den Füßen
Nun beginnt sie zu laufen, erst ganz Vorsichtig,
aber dann werden die Schritte immer länger und länger
schließlich fällt sie in einen schnellen Galopp
ich habe das Gefühl zu schweben.
Die Landschaft verändert sich... aus der grünen Weidelandschaft wächst
Ein Wald mit bunten Blättern, nicht wie im Herbst – sondern Bunt
Nie zuvor habe ich Rosa und Blaues Laub gesehen,
die Stute verlangsamt ihren Lauf
ich werde nun sehr Müde und als ich die Augen wieder öffne
liege ich in meinem Bett.
Alles nur ein Traum?
... aber in der Hand halte ich eine lange schwarze Strähne!
|
|