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Zu einer der ältesten deutschen Pferderassen gehört ohne Zweifel der Holsteiner. Es waren Mönche die dieser Rasse das Leben einhauchten. Im 13. Jahrhundert züchteten sie im südlichen Teil Schleswig-Holsteins diese Pferde, die sie durch kreuzen von Reitpferde und Schlachtrösser schufen. Die Könige von Dänemark und die Herzöge von Holstein und Schleswig unterstützten die Mönche bei der Zucht. Später, während der Renaissance wurden spanische und neapolitanische Hengste in die Zucht eingebracht. Die Nachfrage nach Holsteiner in ganz Europa wuchs ständig und so wurde diese Pferde zu einer der gefragtesten Rasse überhaupt. Ab dem 19. Jahrhundert kreuzte man englisches Vollblut ein, Ziel war es ein gutes und kräftiges Kutschpferd zu erhalten. Da durch dieses einkreuzen nicht der gewünschte Erfolg beschert war zog man noch eine weitere Rasse hinzu den - ,,Cleveland Bay’’. Aber auch dieses einkreuzen führte nicht zum gewünschtem Ziel, es Entstand ein elegantes aber gleichzeitig kraftvolles Pferd, das sich besser zum Springen und für die Dressur als für die Kutsche eignete. Und wieder war es die Armee, diesmal die Preussische, die sich der Zucht annahm. Es leistet in zwei Weltkriegen Seite an Seite mit den Soldaten seinen Dienst. Als der 2. Weltkrieg vorbei war, war von dieser Rasse so gut wie keine Pferde mehr vorhanden. Man kreuzte Vollblüter ein um diese Rasse zu erhalten , aber auch um eine Pferderasse für Wettkämpfe zu erhalten. Heute kann man den Holsteiner als den Atleten an sich bezeichnen, er ist in allen Wettkampfdisziplinen an Oberste Stelle vertreten. Durch seinen leichten Körperbau ist er den anderen Warmblutpferden meistens überlegen.
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