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Hannoveraner
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Hannoveraner Merkmale

Zu dem bekanntesten Warmblut Deutschlands gehört das Hannoversche. Es gehört mit zu den beliebtesten Pferderassen Deutschlands, es ist widerstand - und leistungsfähig. Die Geschichte dieser Rasse lässt sich genau zurückverfolgen, im 17. Jahrhundert waren  weiße b.z.w. falben farbige Pferde aus der Region um Hannover sehr begehrt, wobei die königliche Residenz in Herrenhausen das bekannteste Gestüt seiner Zeit war. Diese Pferde wurden in England als Kutschpferde eingesetzt selbst bei der Krönung des engl. Herrschers Georg V. im Jahre 1911 zogen sie die goldene Kutsche des Monarchen. Als offizielles Gestüt dieser Rasse wurde aber 1735 (auf königlichen Dekret) das Staatsgestüt in Celle begründet. Das Zuchtziel war , ein Pferd zu züchten, das gleichermaßen vom Adel wie von der Bauernschaft genutzt werden konnte. Man brachte holsteinische Hengste in die Zucht ein, die in Verbindung mit den einheimischen Stuten schon ein gutes Arbeits - und Kutschpferd. Durch das einkreuzen von Vollblütern und einigen ausgewählten Exemplaren des Cleveland Bay entstand im laufe der Zeit ein Pferd, das sowohl als Arbeitstier, aber auch unter dem Sattel exzellent seine Arbeit tat. Durch die napoleonischen Kriege wurde der Bestand erheblich dezimiert, von einstmals über 100 Hengste im Gestüt Celle blieben lediglich 30 übrig. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich das Aussehen des Hannoverschen Pferdes durch einkreuzen Mecklenburger und weiterer Vollblüter extrem verändert, es eignete sich nicht mehr für die Landwirtschaft. Nach dem 2. Weltkrieg, der einen Einbruch in den bestand dieser Rasse bedeutete, kreuzte man weiteres Vollblut, Araber und Trakehner ein. Das daraus hervorgehende Pferd ist heute eines der besten für die Dressur sowie Turniere.