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Eine der bekannteren Kaltblutpferderasse ist das Comtois-Pferd. Seine Heimat liegt in Frankreich - genauer in der französisch-schweizerischen Grenzregion Basacon. In dieser Rasse gibt es leichtere (650 kg) und schwerere (um die 900 kg). Das Comtois-Pferd hat eine fuchsbraune Färbung und eine helle Mähne und an den Hufen einen Kötenbehang. Dieses Pferd war schon zur Zeit des Mittelalters als zuverlässiges Arbeitspferd bekannt. Allerdings war es zu dieser Zeit etwas kleiner und brauner. Die Rasse soll aus schweren germanischen Pferden gekreuzt mit einheimischen Blut entstanden sein. Mit der Zeit wurden verschiedene Rassen die das Äußere Erscheinungsbild beeinflussten - orientalische Hengste und erneut deutsche Pferde eingekreuzt. So verbesserte man bis 1850 die Rasse immer weiter. Die Pferde nahmen an den Napoleonischen Kriegen Teil, sie waren zäh und anpassungsfähig und so wundert es nicht, das diese Pferde nicht nur in Frankreich sondern auch in den Nachbarländern sehr begehrt waren. Nach 1850 verringerte sich der Bestand radikal, da man den Fehler machte verschiedene Pferde einzukreuzen, die dem Carakter des Comtois-Pferdes abträglich waren. Diesen Fehler konnte man erst um 1900 beheben, indem man Ardenner einkreuzte und so das Erscheinungsbild dieser Rasse wieder herstellte. Das erste Stutbuch wurde 1919 von der Gesellschaft der Züchter des Comtois-Pferdes erstellt. Das heutige Erscheinungsbild wurde bis zum 2. Weltkrieg gebildet. Eine Besonderheit muss man erwähnen und zwar das in Frankreich den Comtois-Pferden der Schweif kupiert wird, was in Deutschland eindeutig verboten ist.Heute wird diese Pferderasse als Arbeitspferde in der Forstwirtschaft, aber auch als Reit- und Voltgierpferd eigesetzt.
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