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Der Bretone hat eine sehr alte Geschichte, die noch vor die Römische Zeit weit zurückreicht. So haben wandernde Kelten diese Pferde in die Bretagne eingeführt wie schon Münzfunde aus dieser Zeit bezeugen, was auf einen starken Wirtschaftsfaktor hin- weist. Man kann das bretonische Kaltblut in 2 Typen einteilen zum einem in das Postier (Postpferd) und dem schweren Trait Breton (dem Arbeitspferd).In der Jahrhunderte lange Zucht dieser Pferde griffen immer wieder verschiedene Rassen ein, die mit einheimischen Pferden gekreuzt wurden. So wurden Araberhengste, die man während der Kreuzzüge erbeutete ebenso eingebracht, wodurch eine kleine Rasse entstand, die lange Strecken in einem speziellen Trab ( dem ,,Pas releve’’ einer Gangart zwischen Trab und Schritt) bewältigen konnten. In der späteren Zeit kamen in der nördlichen Bretagne weitere Rassen hinzu, das dazu führte, das eine besonders schwere und kräftige Rasse entstand. Erst im 19. Jahrhundert wurde durch einkreuzen von Norfolk Roadstern der Postiertyp geschaffen. Dieser Typ wurde hauptsächlich vor Postkutschen im Zivilen und vor Kanonenlafetten bei der französischen Armee gespannt. 1910 wurden die Zuchtbücher dieser beiden Typen gegründet, aber schon 16 Jahre später wurden beide zu einem Stutbuch zusammengelegt. Seit 1920 wurde kein fremdes Blut mehr zur Zucht zugelassen. Die Verwendung des Trait Bretonen ist auch heute noch in den südlichen Weinbergen Frankreichs gesichert. Es sei noch angemerkt, das man noch von einem dritten Typ sprechen kann, er wurde im Herzen der Bretagne gezüchtet - das Corley-Pferd. Heute ist dieses Pferd recht selten geworden, mit einem Stockmaß von 1,52 am Widerrist kann dieses Pferd verschieden verwendet werden, ob im Sattel, vor dem Pflug oder im Gespann. Seine Schnelligkeit gestattet es ihm auf Turnieren durchaus gute Ergebnisse zu erzielen.
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