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Andalusier
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Andalusier Merkmale

Als eine der edelsten Pferderassen und Begründer vieler anderer Rassen dieser Welt kann man den Andalusier bezeichnen. Seine Heimat liegt in Spanien, genauer in Andalusien mit seinen Zuchtzentren Sevilla, Cordoba und Jerez de la Frontera.Die Entstehungsgeschichte  dieser Rasse ist umstritten, fest steht aber, das diese Pferd im 15. Jahrhundert in Klöstern gezüchtet  wurden, wo  sie vollkommen vor unkontrolliertem einkreuzen geschützt wurden. Der Andalusier wurde wurde erst als Schlachtross gezüchtet und hat im Verlauf der Zeit einen hervorragenden Ruf aufgebaut,so gab es im 17. und 18. Jahrhundert an jeden europäischen Hof Andalusier. Im Barock setzte man den Andalusier ein um  andere Pferderassen zu verbessern. So ist es nicht verwundertlich, das so  bekannte Rassen wie Lipizzaner, Lusitanos,das portugiesische Alter Real oder der Kladruber Andalusierblut in sich tragen. Durch die Conquistatores erreichte dieses spanische Pferd auch letztendlich den amerikanischen Kontinent und wurde Urahn für die dort in späterer Zeit entstehenden Rassen. Trotz des großen Erfolges des Andalusiers, wäre diese Rasse zum  Anfang des 19. Jahrhunderts beinahe zum Untergang verurteilt gewesen, denn  während des napoleonischen Krieges wurden viele Zuchttiere entführt, so das  es zum Untergang vieler Zuchtlienen kam. Hier kamen wieder die Klöster und die darin in Reinzucht erhaltenen Andalusier zum tragen. Die Mönche wurden  verpflichtet zwischen 1810 und 1835 alle Pferde an die Gestüte um die gegend von Jerez abzugeben. Die einzige korrekte Bezeichnung von diesen Reinrassigen Pferden lauet:,, Pura Raza Espanola’’.Im Reitsport wird der Andalusier hauptsächlich in der Dressur eingesetzt, aber auch im Zirkus wird er gern wegen seiner Lernfähigkeit gezeigt.